Aus dem Training
Das Modell hat beim Training Texte gesehen, in denen deine Marke vorkam, und gibt aus diesem verdichteten Wissen Auskunft.
Was drin ist, bleibt bis zum nächsten Modell. Was nicht drin ist, kommt so schnell nicht rein.
aller Quellen, die in KI-Antworten über Marken herangezogen werden, stammen von der Website der Marke selbst.
Heißt: Der Ort, an dem du am meisten bewegen kannst, gehört dir bereits.
Woran es sich entscheidet
Nicht über zwölf Seiten verteilt, nicht nur im PDF, nicht nur in der Grafik. Im Text, an einer Stelle.
Ein Modell zitiert keine Rankings, es zitiert Passagen. Zwei bis vier Sätze, eigenständig lesbar.
Der Teil, den du nicht kaufen kannst. Und zugleich der zweitgrößte Hebel überhaupt.
Der zweitgrößte Hebel ist keiner, den du kaufen kannst. Anteil der Antworten, in denen eine Marke überhaupt genannt wird, nach Bekanntheitsgrad.
Zwischen den Stufen liegen jeweils rund 30 Prozentpunkte. Wer aus der dritten Stufe kommt, gewinnt nicht mit Tricks. Aber 11 Prozent sind auch nicht null, und der Weg in die zweite Stufe ist Arbeit, keine Magie.
Auswertung von über 100.000 Antworten zu mehr als 100 Marken, März bis Mai 2026, erhoben über ChatGPT, Claude, Perplexity und Gemini.
Zwei Wege, und sie funktionieren völlig unterschiedlich. Nur einer davon lässt sich beeinflussen.
Das Modell hat beim Training Texte gesehen, in denen deine Marke vorkam, und gibt aus diesem verdichteten Wissen Auskunft.
Was drin ist, bleibt bis zum nächsten Modell. Was nicht drin ist, kommt so schnell nicht rein.
Das System sucht während der Anfrage im Netz, liest eine Handvoll Seiten und baut daraus die Antwort.
Wirkung in Tagen statt in Modellgenerationen.
Deine Aufgabe ist nicht, das Modell zu überzeugen. Deine Aufgabe ist, die beste abrufbare Quelle zu der Frage zu sein, bei der du genannt werden willst.
GEO ist keine neue Disziplin, sondern eine verschobene Zieleinheit. Wer das trennt, spart sich viel Geld für Beratung.
Wer SEO ordentlich gemacht hat, startet nicht bei null. Das ist die gute Nachricht, und sie wird von allen unterschlagen, die dir GEO gerade als komplett neue Disziplin verkaufen.
Ein Modell zitiert keine Rankings, es zitiert Passagen. Ein Text, der die Antwort in Zeile drei liefert, wird zitiert. Ein Text, der die Antwort nach 600 Wörtern Hinführung liefert, wird nicht zitiert. Auch wenn er besser ist.
Rund 60 Prozent aller Suchen enden heute schon ohne Klick. Erscheint eine KI-Zusammenfassung, klicken nur noch 8 Prozent auf ein klassisches Ergebnis, ohne Zusammenfassung sind es 15. Die Nennung selbst ist der Wert. Wer weiter nur Sitzungen zählt, misst eine Welt, die gerade verschwindet.
so viel wert ist ein Besucher aus der KI-Suche im Vergleich zu einem klassischen organischen Besucher. Plausibel, weil die Person die Orientierungsphase hinter sich hat, wenn sie klickt.
Vier Maßnahmen. Keine davon ist neu, drei davon macht kaum jemand konsequent.
Preise, Leistungen, Standorte, Zuständigkeiten, Zahlen. Nicht über zwölf Seiten verteilt. Nicht nur im PDF. Nicht nur in der Grafik.
Wenn ein Modell deinen Preis nicht im Text findet, nimmt es den vom Wettbewerb.
Zwei bis vier Sätze, eigenständig lesbar, ohne Rückbezug auf den Absatz davor. Das ist die Form, die zitiert wird.
Dieser Beitrag ist genau so gebaut, kannst du gern überprüfen.
Organization, Person, Product, FAQPage. Ersetzt keinen guten Text, macht aber eindeutig, worüber du überhaupt sprichst.
Entitätenklarheit ist bei Modellen wichtiger als bei Google, weil sie ohne sie raten.
Unter den fremden Quellen führt YouTube, dann Reddit, dann journalistische Medien. Das wirksamste Einzelformat sind Vergleichslisten, also die klassischen Bestenlisten. Sie stellen rund 21 Prozent aller Zitationen.
Wer in den relevanten Listen seiner Branche fehlt, fehlt in einem Fünftel aller Antworten.
Rankings helfen hier nicht. Was funktioniert, ist unspektakulär und kostet vor allem Disziplin.
Zwanzig bis fünfzig Fragen, die deine Kunden wirklich stellen würden. Immer dieselben, monatlich, über mehrere Systeme.
In wie viel Prozent der Antworten kommst du vor? Das ist die Kennzahl. Nicht auf welchem Platz. Ob überhaupt.
Welche Seiten werden zitiert, wenn deine Marke genannt wird? Das ist die Liste, an der du arbeitest.
Das ist meine unbequemste Aussage zu diesem Thema, weil sie das Gegenteil von dem ist, was gerade verkauft wird.
In den meisten Unternehmen, in die ich komme, liegen die Antworten längst vor. Sie stehen im Vertriebsdeck, in der Angebotsvorlage, in den Mails, die der Support täglich schreibt. Sie stehen nur nirgends dort, wo ein Modell sie findet.
Erster Schritt ist deshalb kein Contentplan. Erster Schritt ist eine Inventur: Welche zwanzig Fragen stellen unsere Kunden vor dem Kauf, und wo genau auf unserer Website steht die Antwort?
Marketing muss selten neu gemacht werden. Es muss besser zusammengesetzt werden.
Der zweite Schritt ist unangenehmer. Wer bei den zwanzig Fragen ehrlich ist, stößt auf welche, die das Unternehmen selbst nicht sauber beantworten kann. Was unterscheidet uns wirklich? Für wen sind wir nicht die richtige Wahl? Was kostet es?
Das sind keine Textfragen. Das sind Führungsfragen. Und solange die intern offen sind, schließt sie extern kein Text der Welt.
Ein Wort noch zu den Zahlen weiter oben. Der Markt ist neu und die Datenlage dünn. Die Größenordnungen sind belastbar, die Nachkommastellen nicht. Wer dir hier exakte Prognosen verkauft, verkauft dir etwas anderes.
Was mir zu GEO und Sichtbarkeit in KI-Antworten am häufigsten gestellt wird.
Quellen der Zahlen
Dreißig Minuten, in denen wir zwanzig Fragen deiner Kunden durchgehen und nachsehen, wo auf deiner Website die Antwort steht. Oder eben nicht.
Kostenlos und unverbindlich. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.
Frag Marc.
Marketingführung auf Zeit für Mittelstand und E-Commerce. Wenn's hakt, frag Marc.
Wahrnehmungsgestalter GmbH, Graf-Berthold-Weg 4, 91097 Oberreichenbach