Rechne kurz mit: Bei 3.000 Euro und gut 40 neuen Motiven im Monat entfallen rechnerisch rund 75 Euro auf ein Motiv. Das ist kein A/B-Test, und so ist es auch nicht gemeint. Es ist Auslese. Viele Motive rein, die Plattform verteilt das Budget auf die, denen sie etwas zutraut, der Rest bekommt kaum Auslieferung und fliegt raus.
Der Preis dafür: Ein Motiv ohne Impressions ist nicht widerlegt. Es wurde nie getestet. Wer einem Angle wirklich eine Chance geben will, nutzt das Testwerkzeug, das Meta 2025 in den Anzeigeneditor gebracht hat. Es verteilt das Budget gleichmäßig auf zwei bis fünf Anzeigen.
Wann fliegt ein Motiv raus?
Ich schaue auf Impressions, Klicks, Klickrate und Umsatz pro Creative. Die Schwellen, mit denen erfahrene Media Buyer arbeiten, sind Faustregeln aus der Praxis und keine Studienwerte. Sie decken sich aber weitgehend.
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Erst urteilen, wenn genug gelaufen ist
Üblich ist das Zwei- bis Dreifache des Ziel-CPA an Ausgaben pro Motiv oder mindestens drei Tage mit nennenswertem Volumen.
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0 bis nur verhältnismäßig wenige Impressions nach 48 Stunden
Raus. Die Plattform hat entschieden.
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Klickrate unter der Hälfte des Kontodurchschnitts
Raus. Absolute Benchmarks helfen wenig. Laut LocaliQ und WordStream liegen Klickraten bei Meta je nach Branche und Kampagnenziel zwischen rund 1,4 und 4,2 Prozent.
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Video: weniger als ein Viertel bleibt drei Sekunden
Dann liegt es am Hook. Tausch den Einstieg, nicht gleich den Angle.
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Kosten pro Kauf deutlich über Ziel, ohne Aufwärtstrend
Raus. Je nach Quelle liegt die Schwelle bei 25 bis 40 Prozent über Ziel.
Bei Google sind die Vorgaben offizieller. Für Demand Gen empfiehlt Google, vor einer Bewertung 50 Conversions abzuwarten und das Tagesbudget auf mindestens das Zehnfache des Ziel-CPA zu setzen. In Performance Max sollen schwache Assets erst nach zwei bis drei Wochen ersetzt werden.