Sparring
2.500 Euro im Monat
Wöchentlicher Call, WhatsApp unter der Woche, Zweitmeinung bei Entscheidungen. Kein Mandat im eigentlichen Sinn. Du führst, ich denke mit und widerspreche. Der Preis hängt an der Verfügbarkeit, nicht an Arbeitstagen.
Das ist die kurze Antwort. Die lange ist interessanter, weil die Preisfrage selten die eigentliche Frage ist. Wer wissen will, was ein Fractional CMO kostet, will meistens wissen, ob sich das gegenüber den Alternativen rechnet.
Tagessatz
1.000 bis 1.600 Euro
Sinnvoll, wenn der Auftrag klar umrissen ist: eine Analyse, ein Workshop, die Begleitung einer Agenturauswahl. Du kaufst Arbeitstage, keine Verantwortung.
Für alles, was länger läuft, ist ein Mandat der ehrlichere Weg. Führung lässt sich schlecht in Tagen abrechnen, weil die Arbeit nicht an den Tagen hängt, an denen ich da bin, sondern an den Entscheidungen dazwischen.
Sparring
2.500 Euro im Monat
Wöchentlicher Call, WhatsApp unter der Woche, Zweitmeinung bei Entscheidungen. Kein Mandat im eigentlichen Sinn. Du führst, ich denke mit und widerspreche. Der Preis hängt an der Verfügbarkeit, nicht an Arbeitstagen.
Begleitendes Mandat
6.000 bis 10.000 Euro im Monat
Drei bis fünf Tage vor Ort oder in Calls, dazu Erreichbarkeit dazwischen. Ich führe dein bestehendes Team, steuere Agenturen und Freelancer, setze Prioritäten und sitze in euren Runden. Das ist der Normalfall.
Volles Mandat
ab 15.000 Euro im Monat
Ich bin dein Marketingchef, nicht dein Berater. Vier Dinge unterscheiden das vom begleitenden Mandat.
Was das volle Mandat ausmacht
Wenn einer dieser vier Punkte nicht gilt, ist es kein volles Mandat, sondern ein teures begleitendes. Dann nimm lieber die günstigere Form.
Vier Faktoren, in dieser Reihenfolge.
Die interessante Zahl ist nicht mein Preis, sondern der Preis der Alternativen. Alle drei Wege auf zwölf Monate gerechnet.
Marketingleiter fest anstellen
135.000 bis 160.000 Euro
Agentur beauftragen
24.000 bis 180.000 Euro
Fractional CMO
30.000 bis 240.000 Euro
Zur Einordnung: Das mittlere Gehalt für einen Marketingleiter in Deutschland liegt bei rund 125.000 Euro im Jahr, dazu kommen gut 22 Prozent Lohnnebenkosten. Was in keiner Tabelle steht: Die Stelle ist selten unter drei bis sechs Monaten besetzt, und wenn die Besetzung nicht passt, hängst du bis zum Ende der Kündigungsfrist daran.
Bei der Agentur ist der Haken kein Preishaken. Eine Agentur macht Umsetzung. Sie kann dir hervorragende Kanäle bauen und trotzdem nichts an deinem Problem ändern, wenn dein Problem Führung heißt.
Warum sollte ich für geteilte Zeit mehr zahlen als für eine volle Stelle? Drei Gründe. Und wenn keiner davon zutrifft, stell jemanden ein.
In vielen Mandaten decke ich ab, wofür sonst zwei oder drei Rollen nötig wären: Strategie, Teamführung, Agentursteuerung, Media. Eine Person, die das alles kann, findest du am Markt selten, und wenn, dann nicht zu 125.000 Euro.
Dazu kommt etwas, das in keiner Stellenbeschreibung für Marketingleiter steht: Ich war selbst Geschäftsführer. Ich denke nicht nur in Kanälen, sondern in Zahlen, Prozessen und Personal. Genau daran scheitern die meisten Marketingleiter im Mittelstand: nicht am Marketing, sondern daran, dass sie in der Geschäftsführungsrunde nicht mitreden können.
Relaunch, Turnaround, Markteintritt. Situationen, in denen Geschwindigkeit über das Ergebnis entscheidet und niemand sechs Monate auf eine Besetzung warten kann. Dafür zahlt man einen Aufschlag, so wie man für einen Notfalltermin mehr zahlt als für die Vorsorge.
Kein Recruiting, keine Einarbeitung, keine Abfindung, kein Fehlbesetzungsrisiko. Das ist kein weicher Vorteil. Eine Fehlbesetzung auf Leitungsebene kostet leicht ein Jahresgehalt, bevor sie überhaupt bemerkt wird.
ZeroMouse, eine D2C-Marke, die bereits verkaufte, aber nicht skalierte.
Monatsumsatz vorher
80.000 €
Monatsumsatz nach sechs Monaten
450.000 €
Der Anteil, den ich daran habe, war kein genialer Kanal und kein neues Werbekonto. Ich habe das Team geführt, Prioritäten gesetzt und die Teile zusammengebracht, die vorher nebeneinanderher liefen. Marketing lief dabei fast nebenbei mit.
Das ist ausdrücklich kein Versprechen. Ein solcher Verlauf setzt ein Produkt voraus, das trägt, ein Team, das umsetzen kann, und einen Markt, der Luft hat. Fehlt eines davon, ändert auch gute Führung wenig.
Aber er zeigt, woran die Rechnung am Ende hängt: nicht am Honorar, sondern daran, was ohne Führung liegen bleibt.
Drei Fälle, in denen ich abrate.
Ich würde nicht mit dem Preis anfangen, sondern mit einer Frage: Fehlt dir Umsetzung oder fehlt dir Führung?
Fehlt Umsetzung, nimm eine Agentur oder stelle jemanden ein. Das ist günstiger und schneller, als es dir irgendjemand verkaufen will.
Fehlt Führung, dann kauf keine zusätzliche Umsetzung. Das ist der teuerste Fehler, den ich regelmäßig sehe: Ein Unternehmen merkt, dass Marketing nicht liefert, und bucht noch eine Agentur dazu. Danach gibt es drei Dienstleister, die alle ihr eigenes Ding machen, und niemanden, der sie zusammenbindet.
Marketing muss nicht neu gemacht werden. Es muss besser zusammengesetzt werden.
In den meisten Unternehmen, in die ich komme, ist nicht das Einzelne schlecht. Die Kanäle laufen, die Inhalte sind ordentlich, das Team ist fähig. Was fehlt, ist die Verknüpfung.
Das kostet weniger, als alle denken, und es tut mehr weh, weil es voraussetzt, dass jemand unangenehme Fragen stellt und beantwortet bekommt. Manchmal lautet die Antwort, dass sich nicht das Marketing ändern muss, sondern die Art, wie im Unternehmen entschieden wird.
Wenn du damit rechnest, lohnt sich das Gespräch. Wenn du schöne Antworten suchst, gibt es günstigere Anbieter.
Was mir zum Thema Preis am häufigsten gestellt wird.
Quellen der Zahlen
Dreißig Minuten, in denen wir ehrlich durchgehen, ob dir Umsetzung fehlt oder Führung. Am Ende steht ein Vorschlag oder eine Absage.
Kostenlos und unverbindlich. Keine Präsentation, kein Verkaufsgespräch.
Frag Marc.
Marketingführung auf Zeit für Mittelstand und E-Commerce. Wenn's hakt, frag Marc.
Wahrnehmungsgestalter GmbH, Graf-Berthold-Weg 4, 91097 Oberreichenbach